Sr. Elisabeth verlässt München
Ende der Zusammenarbeit von St. Martin und dem Münchner Konvent der Christusbruderschaft
Sr. Elisabeth Schwinn von der Communität Christusbruderschaft Selbitz, die von Anfang an treues Mitglied und Begleiterin von St. Martin war, ist in ihr Ordenshaus zurückgekehrt. Wir haben sie mit Dank und Segen verabschiedet. Zusammen mit Sr. Erika Stadelmaier (und teilweise wechselnden dritten Schwestern) hat sie das Spirituelle Zentrum mitgeprägt.
Die Schwestern haben ihr morgendliches Stundengebet dreimal pro Woche in unserem Meditationsraum gehalten. Sr. Elisabeth hat sich im Team der Martinsmesse eindrucksvoll engagiert. Als "Nachbarin" in der Arndtstraße 8 war sie auch Ansprechpartnerin und Anlaufstelle für viele spontane Besucher. Ihr Ohr war für viele offen, ihre Menschenliebe mit Händen zu greifen. Sr. Erika wurde für etliche "Martiner" als Lehrerin der Alexandertechnik zur hilfreichen Wegbegleiterin. Als Organisatorin der Sanierung unserer Stuhlbezüge und zeitweise als Mitglied des erweiterten Vorstands hat sie sich auf vielfältige Weise ehrenamtlich eingebracht.
Durch den Wegzug von Sr. Elisabeth wurde nun der Münchner Konvent ganz aufgelöst. Wir blicken mit Dankbarkeit auf viel Segen zurück. In einem abschließenden Gespräch haben Andreas Ebert und Sr. Veronika (Priorin von Selbitz) und Pfarrer Martin Wirth (Communitätspfarrer Selbitz) die gemeinsame Zeit dankbar gewürdigt und gleichzeitig Missverständnisse und Kommunikationsschwierigkeiten angesprochen.
Die Zusammenarbeit mit der Christusbruderschaft als Orden wird aber weitergehen: Die Communität Christusbruderschaft ist ebenso wie die Communität Casteller Ring (Schwanberg) und das Spirituelle Zentrum in Eckstein (Nürnberg) gemeinsam mit uns im "Arbeitskreis Geistliche Übung" unserer Landeskirche vertreten. Dieser Kreis will künftig verstärkt und noch effektiver kooperieren. Den Schwestern, die St. Martin als Wirkungsort verlasen haben, wünschen wir Gottes Segen für ihren weiteren Lebensweg.