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Predigt vom Maike Schmauß zum Sonntag Rogate

Dienstag, den 31. Mai 2011 um 18:52 Uhr | Geschrieben von: Maike Schmauß |

Unser Ver­eins­mit­glied Maike Schmauß fei­erte am 29.05.11 (Sonntag Rogate) als Prä­di­kantin den Got­tes­dienst von St. Lukas in St. Martin auf beson­dere Weise mit einer Pre­digt, die Sie hier nach­lesen können (oder als PDF her­un­ter­laden):

Pre­digt von Prä­di­kantin Maike Schmauß
zum Sonntag Rogate am 29.05.11 in St. Martin

Lk 11, 5-13

„Herr, lehre uns beten“, sagen die Jünger, nachdem sie Jesus beim Gebet gesehen hatten. Das, was sie da erlebt haben, möchten sie auch erfahren. Jesus hat sie nicht nur das Ge­bet gelehrt, das wir bis zum heu­tigen Tage spre­chen, das Vaterunser, er hat ihnen danach auch eine Pre­digt gehalten über das Beten. Diese Pre­digt Jesu wollen wir uns heute, am Sonntag Rogate, anhören. Und ich möchte nicht pre­digen über die Pre­digt Jesu, viel­mehr möchte ich Sie dazu anregen, seine Worte selbst zu medi­tieren und hin­ein­zu­holen in Ihr Leben. Des­wegen werde ich mehr Fragen stellen als Ant­worten for­mu­lieren, mehr Impulse geben als Aus­sagen machen und Pausen lassen zum Nach­denken, Nach­spüren …

Jesus beginnt seine Pre­digt damit, dass er zunächst eine kleine fik­tive Geschichte erzählt:

Wenn jemand unter euch einen Freund hat und ginge zu ihm um Mit­ter­nacht und sprä­che zu ihm: Lieber Freund, leih mir drei Brote; denn mein Freund ist zu mir gekommen auf der Reise und ich habe nichts, was ich ihm vor­setzen kann, und der drinnen würde ant­worten und spre­chen: Mach mir keine Unruhe! Die Tür ist schon zuge­schlossen, und meine Kinder und ich liegen schon zu Bett; ich kann nicht auf­stehen und dir etwas ge­ben? Ich sage euch: Und  wenn er schon nicht auf­steht und ihm etwas gibt, weil er sein Freund ist, so wird er doch wegen seines unver­schämten Drän­gens auf­stehen und ihm geben, soviel er bedarf. (Lukas 11, 5-8)

Würden wir die Geschichte wört­lich so nehmen, wie sie da steht, als reales Ereignis, könnten wir eine Menge Ein­wände erheben: Wieso hat sich der Freund, der auf Reisen ist, nicht ange­meldet? Kann er erwarten, so unvor­her­ge­sehen auf­ge­nommen und bewirtet zu werden? Würde ich mitten in der Nacht alles in Bewe­gung setzen, um gast­freund­lich zu sein? Würde ich mitten in der Nacht eine ganze Familie wecken, wenn es sich nicht um einen ganz schlimmen Not­fall han­delt? Ist diese Zudring­lich­keit – dieses „unver­schämte Drän­gen“, wie Luther über­setzt – ange­bracht, nur weil ich um Mit­ter­nacht Brot für einen Über­ra­schungs­gast brauche?

Ver­su­chen wir also, diese Geschichte nicht wört­lich, son­dern als „Bild“-Geschichte zu le­sen und die Bilder zu „über­set­zen“. Es ist eine Bild­ge­schichte für unsere Got­tes­be­zie­hung und für unser Gebets­leben, das ja wich­tiger und unver­zicht­barer Teil dieser Bezie­hung ist. Ich werde Ihnen einige Aus­drücke / Bilder aus der Geschichte nennen, ein paar kurze ge­dank­liche Impulse dazu geben, Ihnen aber jeweils Zeit lassen zum Nach­denken, Zeit, sich zu fragen: Wie könnte ich diese Begriffe ent­schlüs­seln? Was könnten sie bedeuten in Be­zug auf meine Got­tes­be­zie­hung und mein Gebets­leben?  

Freund …

Freund­schaft ist Bezie­hung, eine gute Bezie­hung. Freunde haben eine Geschichte mitein­ander, sie haben eine gemein­same Basis, es herrscht zwi­schen ihnen eine Atmo­sphäre des Ver­trauens, des Wohl­wol­lens. Aber es ist wichtig, diese freund­schaft­liche Bezie­hung zu pflegen.

Ich frage mich: Was für eine Freund­schafts­ge­schichte habe ich mit Gott? Welche Mög­­lich­keiten habe ich / nehme ich wahr, um meine Freund­schaft mit Gott, meine Bezie­hung zu ihm zu pflegen?

um Mit­ter­nacht …

Ich komme mit meinen Bitten mitten in der „Nacht“, mitten im Dunkel meiner Angst / Ver­zweif­lung / Ein­sam­keit / meiner Not / meiner Schuld. Manchmal komme ich viel­leicht erst in letzter Minute: es ist „kurz vor zwölf“! Ich darf auch zur Unzeit kommen.

Ich frage mich: Wo erlebe ich dieses „um Mit­ter­nacht“? Welche Rolle spielt Gott bei mir „mitten in der Nacht“?

auf der Reise …    

Auf Reisen sein, d. h. unbe­haust sein, unbe­hei­matet, in der Fremde auf der Suche sein. Es kann auch heißen: Er-fah­rungen sam­meln, Neues er-fahren, sich er-fahren, Gott er-fah­ren.

Ich frage mich: Wann / wo erlebe ich mich als einen Men­schen, der „auf der Reise“ ist? Mit wel­chen Gefühlen ist das für mich ver­bunden? Weiß ich, dass ich auf meiner Reise ein­kehren kann bei Gott? Halt machen, aus­ruhen kann? Wie sieht für mich eine solche Ein­kehr aus?

drei Brote …    

Ich denke an Brot des Lebens, das Lebensnot-wen­dige, alles, was wir zum Leben brau­chen. Darum bitte ich, wenn ich im Vaterunser spreche „Unser täg­li­ches Brot gib uns heute“. Drei Brote: Das ist Nah­rung für Körper, Geist und Seele.
Ich frage mich: Was nährt mich? Wo / wie / bei wem bekomme ich die not­wen­dige Nah­rung für Körper, Geist und Seele? Sorge ich genü­gend dafür, dass es  d r e i  Brote sind?

Ich habe nichts, was ich ihm geben kann

Ich kann nicht geben / helfen, wenn ich selbst nichts habe. Aber ich kann mich auf den Weg machen, für den anderen zu bitten. Ich werde erfin­de­risch in der Krea­ti­vität der Lie­be statt zu resi­gnieren.

Ich frage mich: Wel­chen Men­schen würde ich gerne helfen, sehe aber keine Mög­lich­keit, es zu tun? Wo habe ich das Gefühl, nichts geben, nichts tun, nichts ändern zu können? Welche Rolle spielt die Für­bitte in meinem Gebets­leben?

Er wird auf­stehen …

Wer mitten im Dunkel zu Gott ruft, kann darauf hoffen, „drei Brote“ zu bekommen. Viel­leicht dauert es eine Zeit, viel­leicht bedarf es meines „unver­schämten Drän­gens“. Aber „Gott wird auf­ste­hen“.

Ich stelle mir einen Augen­blick vor, wie ich unter­wegs bin, auf der Suche, wie es Nacht ist und ich mich sehne nach Gebor­gen­heit, Nähe, nach Ant­worten und Trost, nach Brot. Und ich stelle mir vor: Gott steht auf, steht auf für mich.

Er wird auf­stehen – Diese Zuver­sicht will Jesus uns schenken.

Doch nach seiner Geschichte geht seine Pre­digt noch weiter, zunächst, indem er noch einmal erklärt, was er mit dieser Geschichte sagen wollte, ja, noch zwei wei­tere sehr an­schau­liche Bei­spiele für seine Bot­schaft bringt:

Und ich sage euch auch: Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klop­fet an, so wird euch auf­getan. Denn wer da bittet, der emp­fängt; und wer da sucht, der findet, und wer da anklopft, dem wird auf­getan. Wo ist unter euch ein Vater, der seinem Sohn, wenn der ihn um einen Fisch bittet, eine Schlange für den Fisch biete? Oder der ihm, wenn er um ein Ei bittet, einen Skor­pion dafür biete? (Lukas 11, 9-12)

Doch am Schluss nimmt seine Pre­digt eine über­ra­schende Wen­dung:

Wenn nun ihr, die ihr böse seid, euren Kin­dern gute Gaben geben könnt, wie viel mehr wird der Vater im Himmel den hei­ligen Geist geben denen, die ihn bitten? (Lukas 11, 13)

Die über­ra­schende Wen­dung finde ich in dem Ver­spre­chen: Er wird ihnen den hei­ligen Geist geben. Das heißt: Gott ist nicht ein­fach ein Wun­sch­er­füller. Wissen wir denn, ob das, was wir uns wün­schen, wirk­lich gut für uns ist? Um es in den Bil­dern zu sagen, die Jesus benützt: Es kann sein, dass das, was ich für einen Fisch halte, eine Schlange ist, oder dass das ver­meint­liche Ei, das ich erbitte, ein gif­tiger Skor­pion ist. Das ist mit der Grund, warum wir bei unseren Für­bitt­ge­beten in der Mar­tins­messe keine kon­kreten Wün­­sche aus­spre­chen, son­dern nur die Namen der Men­schen nennen, für die wir beten wol­len. Gott weiß besser als wir, was sie brau­chen, was gut für sie ist. Er gibt Brot, er gibt Leben, er gibt den Geist, der tröstet und heilt. Amen.

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Pre­digt von Prä­di­kantin Maike Schmauß

zum Sonntag Rogate am 29.05.11 in St. Martin

 

Lk 11, 5-13

 

„Herr, lehre uns beten“, sagen die Jünger, nachdem sie Jesus beim Gebet gesehen hatten. Das, was sie da erlebt haben, möchten sie auch erfahren. Jesus hat sie nicht nur das Ge­bet gelehrt, das wir bis zum heu­tigen Tage spre­chen, das Vaterunser, er hat ihnen danach auch eine Pre­digt gehalten über das Beten. Diese Pre­digt Jesu wollen wir uns heute, am Sonntag Rogate, anhören. Und ich möchte nicht pre­digen über die Pre­digt Jesu, viel­mehr möchte ich Sie dazu anregen, seine Worte selbst zu medi­tieren und hin­ein­zu­holen in Ihr Leben. Des­wegen werde ich mehr Fragen stellen als Ant­worten for­mu­lieren, mehr Impulse geben als Aus­sagen machen und Pausen lassen zum Nach­denken, Nach­spüren …

 

Jesus beginnt seine Pre­digt damit, dass er zunächst eine kleine fik­tive Geschichte erzählt:

 

Wenn jemand unter euch einen Freund hat und ginge zu ihm um Mit­ter­nacht und sprä­che zu ihm: Lieber Freund, leih mir drei Brote; denn mein Freund ist zu mir gekommen auf der Reise und ich habe nichts, was ich ihm vor­setzen kann, und der drinnen würde ant­worten und spre­chen: Mach mir keine Unruhe! Die Tür ist schon zuge­schlossen, und meine Kinder und ich liegen schon zu Bett; ich kann nicht auf­stehen und dir etwas ge­ben? Ich sage euch: Und wenn er schon nicht auf­steht und ihm etwas gibt, weil er sein Freund ist, so wird er doch wegen seines unver­schämten Drän­gens auf­stehen und ihm geben, soviel er bedarf. (Lukas 11, 5-8)

 

Würden wir die Geschichte wört­lich so nehmen, wie sie da steht, als reales Ereignis, könnten wir eine Menge Ein­wände erheben: Wieso hat sich der Freund, der auf Reisen ist, nicht ange­meldet? Kann er erwarten, so unvor­her­ge­sehen auf­ge­nommen und bewirtet zu werden? Würde ich mitten in der Nacht alles in Bewe­gung setzen, um gast­freund­lich zu sein? Würde ich mitten in der Nacht eine ganze Familie wecken, wenn es sich nicht um einen ganz schlimmen Not­fall han­delt? Ist diese Zudring­lich­keit – dieses „unver­schämte Drän­gen“, wie Luther über­setzt – ange­bracht, nur weil ich um Mit­ter­nacht Brot für einen Über­ra­schungs­gast brauche?

 

Ver­su­chen wir also, diese Geschichte nicht wört­lich, son­dern als „Bild“-Geschichte zu le­sen und die Bilder zu „über­set­zen“. Es ist eine Bild­ge­schichte für unsere Got­tes­be­zie­hung und für unser Gebets­leben, das ja wich­tiger und unver­zicht­barer Teil dieser Bezie­hung ist. Ich werde Ihnen einige Aus­drücke / Bilder aus der Geschichte nennen, ein paar kurze ge­dank­liche Impulse dazu geben, Ihnen aber jeweils Zeit lassen zum Nach­denken, Zeit, sich zu fragen: Wie könnte ich diese Begriffe ent­schlüs­seln? Was könnten sie bedeuten in Be­zug auf meine Got­tes­be­zie­hung und mein Gebets­leben?

 

Freund …

 

Freund­schaft ist Bezie­hung, eine gute Bezie­hung. Freunde haben eine Geschichte mitein­ander, sie haben eine gemein­same Basis, es herrscht zwi­schen ihnen eine Atmo­sphäre des Ver­trauens, des Wohl­wol­lens. Aber es ist wichtig, diese freund­schaft­liche Bezie­hung zu pflegen.

 

Ich frage mich: Was für eine Freund­schafts­ge­schichte habe ich mit Gott? Welche Mög­­lich­keiten habe ich / nehme ich wahr, um meine Freund­schaft mit Gott, meine Bezie­hung zu ihm zu pflegen?

 

um Mit­ter­nacht …

 

Ich komme mit meinen Bitten mitten in der „Nacht“, mitten im Dunkel meiner Angst / Ver­zweif­lung / Ein­sam­keit / meiner Not / meiner Schuld. Manchmal komme ich viel­leicht erst in letzter Minute: es ist „kurz vor zwölf“! Ich darf auch zur Unzeit kommen.

 

Ich frage mich: Wo erlebe ich dieses „um Mit­ter­nacht“? Welche Rolle spielt Gott bei mir „mitten in der Nacht“?

 

auf der Reise …

 

Auf Reisen sein, d. h. unbe­haust sein, unbe­hei­matet, in der Fremde auf der Suche sein. Es kann auch heißen: Er-fah­rungen sam­meln, Neues er-fahren, sich er-fahren, Gott er-fah­ren.

 

Ich frage mich: Wann / wo erlebe ich mich als einen Men­schen, der „auf der Reise“ ist? Mit wel­chen Gefühlen ist das für mich ver­bunden? Weiß ich, dass ich auf meiner Reise ein­kehren kann bei Gott? Halt machen, aus­ruhen kann? Wie sieht für mich eine solche Ein­kehr aus?

 

drei Brote …

 

Ich denke an Brot des Lebens, das Lebensnot-wen­dige, alles, was wir zum Leben brau­chen. Darum bitte ich, wenn ich im Vaterunser spreche „Unser täg­li­ches Brot gib uns heute“. Drei Brote: Das ist Nah­rung für Körper, Geist und Seele.

Ich frage mich: Was nährt mich? Wo / wie / bei wem bekomme ich die not­wen­dige Nah­rung für Körper, Geist und Seele? Sorge ich genü­gend dafür, dass es d r e i Brote sind?

 

Ich habe nichts, was ich ihm geben kann

 

Ich kann nicht geben / helfen, wenn ich selbst nichts habe. Aber ich kann mich auf den Weg machen, für den anderen zu bitten. Ich werde erfin­de­risch in der Krea­ti­vität der Lie­be statt zu resi­gnieren.

 

Ich frage mich: Wel­chen Men­schen würde ich gerne helfen, sehe aber keine Mög­lich­keit, es zu tun? Wo habe ich das Gefühl, nichts geben, nichts tun, nichts ändern zu können? Welche Rolle spielt die Für­bitte in meinem Gebets­leben?

 

Er wird auf­stehen …

 

Wer mitten im Dunkel zu Gott ruft, kann darauf hoffen, „drei Brote“ zu bekommen. Viel­leicht dauert es eine Zeit, viel­leicht bedarf es meines „unver­schämten Drän­gens“. Aber „Gott wird auf­ste­hen“.

 

Ich stelle mir einen Augen­blick vor, wie ich unter­wegs bin, auf der Suche, wie es Nacht ist und ich mich sehne nach Gebor­gen­heit, Nähe, nach Ant­worten und Trost, nach Brot. Und ich stelle mir vor: Gott steht auf, steht auf für mich.

 

Er wird auf­stehen – Diese Zuver­sicht will Jesus uns schenken.

 

Doch nach seiner Geschichte geht seine Pre­digt noch weiter, zunächst, indem er noch einmal erklärt, was er mit dieser Geschichte sagen wollte, ja, noch zwei wei­tere sehr an­schau­liche Bei­spiele für seine Bot­schaft bringt:

 

Und ich sage euch auch: Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klop­fet an, so wird euch auf­getan. Denn wer da bittet, der emp­fängt; und wer da sucht, der findet, und wer da anklopft, dem wird auf­getan. Wo ist unter euch ein Vater, der seinem Sohn, wenn der ihn um einen Fisch bittet, eine Schlange für den Fisch biete? Oder der ihm, wenn er um ein Ei bittet, einen Skor­pion dafür biete? (Lukas 11, 9-12)

 

Doch am Schluss nimmt seine Pre­digt eine über­ra­schende Wen­dung:

 

Wenn nun ihr, die ihr böse seid, euren Kin­dern gute Gaben geben könnt, wie viel mehr wird der Vater im Himmel den hei­ligen Geist geben denen, die ihn bitten? (Lukas 11, 13)

 

Die über­ra­schende Wen­dung finde ich in dem Ver­spre­chen: Er wird ihnen den hei­ligen Geist geben. Das heißt: Gott ist nicht ein­fach ein Wun­sch­er­füller. Wissen wir denn, ob das, was wir uns wün­schen, wirk­lich gut für uns ist? Um es in den Bil­dern zu sagen, die Jesus benützt: Es kann sein, dass das, was ich für einen Fisch halte, eine Schlange ist, oder dass das ver­meint­liche Ei, das ich erbitte, ein gif­tiger Skor­pion ist. Das ist mit der Grund, warum wir bei unseren Für­bitt­ge­beten in der Mar­tins­messe keine kon­kreten Wün­­sche aus­spre­chen, son­dern nur die Namen der Men­schen nennen, für die wir beten wol­len. Gott weiß besser als wir, was sie brau­chen, was gut für sie ist. Er gibt Brot, er gibt Leben, er gibt den Geist, der tröstet und heilt. Amen.

 
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